Die Schüler Union Karlsruhe hat am Samstag, den 28. April 2018, auf dem Marktplatz eine Unterschriftenaktion für die Schaffung eines Jugendgemeinderates in Karlsruhe durchgeführt. Gestört wurde diese Aktion der Schüler Union von pöbelnden Punks, die sich in der Nähe des Standes aufhielten. Dabei wurden die Schüler zunächst wüst beschimpft und beleidigt, bis sie mit Bierdosen, die teilweise befüllt waren, beworfen wurden. Anschließend wurden die Flyer, die die Schüler Union für ihre Aktion nutzte, über den Marktplatz herumgeworfen, auf ihnen rumgetrampelt und sind nun nicht mehr zu verwenden. Der Vorfall konnte erst durch die herbeigerufene Polizei beendet werden.

Die Junge Union ist entsetzt über diese üblen Aktionen gegen die Schüler Union. Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Karlsruhe-Stadt, Frederik Hübl, äußert sich entrüstet: „Wenn sich junge Schüler politisch engagieren möchten, dann sollte man das fördern. Wenn sie sich dann noch für mehr politische Teilhabe einsetzen und unsere Stadt aktiv mitgestalten wollen, dann ist das in Zeiten zunehmenden Politikverdrossenheit ein Grund zur Freude für unsere Demokratie. Dass sie stattdessen von aggressiven Erwachsenen beleidigt und ihre Werbematerialien zerstört werden, ist mehr als beschämend. Dieser Angriff auf den Stand der Schüler Union ist ein Angriff auf die Demokratie!“

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