Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Halle (Saale), Michel Kleinhans, erklärt zur Forderung der AfD, ein Meldeportal für Lehrer in Sachsen-Anhalt einführen zu wollen: "Die Schule ist ein klar definierter Raum, ...

in dem junge Menschen ihre eigene und freie Meinung entwickeln sollen. Indoktrinierung hat dort keinen Platz und ist aus gutem Grund verboten. Verstöße werden von der Schulaufsicht geprüft und falls nötig geahndet. Die von der AfD angestrebte Plattform ist für uns darum kein geeigneter Ansatz, um die politische Neutralität des Unterrichts zu gewährleisten.“

„Es ist völlig unklar, nach welchen Kriterien dieses Meldeportal eine Verletzung des Neutralitätsgebotes anerkennt. Offen ist auch, wer berechtigt sein soll, Lehrer anzuzeigen. Ein solches Portal würde mit Sicherheit vor allem zu willkürlichen und unehrlichen Bewertungen führen. Die Anonymität lädt dazu regelrecht ein“, ergänzt das Vorstandsmitglied Friedrich Lembert.

„Die Gefahr zur ausschließlichen Ausnutzung einer solchen Plattform zur politischen Stimmungsmache und zur persönlichen Diskreditierung von Lehrern steht für uns in keinem Verhältnis zum rein theoretischen Mehrwert“, so der Kreisvorsitzende Michel Kleinhans abschließend.

Artikel zum Thema in der Mitteldeutschen Zeitung: Petzer aus der letzten Bank

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